green beyond the logo - Der Nachhaltigkeitspodcast der dc AG

#6 - green beyond the logo: Nachhaltigkeit bei dc

dc AG Episode 6

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🌿 Wie sieht das Nachhaltigkeitskonzept von dc aus? Und woraus ist es entstanden? Nachdem wir bereits einen Blick in die Nachhaltigkeitsbereiche anderer Unternehmen und Branchen geworfen haben, geht es in der sechsten Folge des Podcasts um unser eigenes Nachhaltigkeitskonzept namens "green beyond the logo". Unsere Vision ist es stets für unsere Umwelt, für unser Team, aber auch für unsere Gesellschaft zu handeln. Wir zeigen euch alle bereits umgesetzten Maßnahmen der letzten 5 Jahre und geben einen Ausblick auf das, was noch kommt und bieten dir damit vielleicht Inspiration für dein eigenes Nachhaltigkeitskonzept 🌎🌱

🚨 Greenwashing-Alarm🚨 Wir beschäftigen uns seit 5 Jahren mit Nachhaltigkeit und haben schon viele Maßnahmen umgesetzt. Wir sind aber keinesfalls am Ende unserer Reise - Weder dc, Tobi oder Lisa sind schon "perfekte" Vertreter für Nachhaltigkeit - deshalb: Good vibes only ✌️

Hosts:
Lisa Köppel ist seit 2019 bei dc und setzt sich neben ihrer Rolle als Team Lead im Online Marketing mit Herz und Seele als Chief Sustainability Officer für alle Nachhaltigkeitsthemen bei dc ein. In ihrer Freizeit lebt sie die Verbundenheit zur Natur: Egal ob Radfahren, Fotografieren oder Wandern.
Tobias Langmeyer ist Gründer und CEO der dc AG. Im Vorstand vertritt er das Thema Nachhaltigkeit. Neben Digitalisierung und E-Commerce zählen auch Theater, Sport und Vegan Food zu seiner Leidenschaft.

Inhalt:
00:00 Intro 
00:42 Einführung
01:07 Ursprungsidee
03:04 green beyond the logo
04:31 Erste umgesetzte Aktivitäten
06:46 Maßnahmen 2019
09:03 Maßnahmen 2020
10:43 Maßnahmen 2021
12:13 Maßnahmen 2022
13:47 Maßnahmen 2023
16:44 Vorhaben für 2024
18:41 zukünftiger Ausblick
20:43 Outro

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Deswegen 'green beyond the logo'. Also, nicht nur unser Logo ist grün, sondern mit unserem Nachhaltigkeitskonzept wollen wir auch hinter dem Logo grün sein. Ja, das ist die Idee hinter dem Namen unseres Nachhaltigkeitskonzepts.
Green beyond the logo - der Nachhaltigkeitspodcast der dc AG, mit Tobi und Lisa. Unser Ziel ist es euch Impulse zu geben für euer eigenes Nachhaltigkeitskonzept oder Tipps für den Start. Wir sprechen als Unternehmen über Nachhaltigkeit, ich verstehe jeden der hier gleich Green Washing Alarm wittert, ich hoffe ihr nehmt uns ab, dass wir mit Herzblut dabei sind, wenn es um das Thema Nachhaltigkeit geht. Wollen aber auf keinen Fall sagen, dass wir als Person oder Unternehmen hier irgendwie perfekt sind. Wir sind auf einer Reise und darüber wollen wir mit euch sprechen. Let's go! 
Herzlich willkommen zur sechsten Folge unseres Nachhaltigkeitspodcasts 'green beyond the logo'. Jetzt haben wir schon ziemlich coole Konzepte von zwei Unternehmen, JAKO und Teekampagne, gehört in den vergangenen Folgen. Heute geht es um unser eigenes Konzept, das Nachhaltigkeitskonzept von dc. Wieder mit dabei ist mein Host Tobi. Hi, Tobi! Hi, l. Ja, 'Green Beyond the Logo' heißt unser Konzept. Ein, zwei Jahre, bevor du in die Firma gekommen bist, haben wir angefangen, uns mit dem Thema zu beschäftigen. Wir haben ja in Folge 2 und 3 schon den Toni kennengelernt, der das als Werkstudent in der Form neu entwickelt hat. Der Anstoß war im Jahr 2018 ein Schreiben von einem unserer Kunden, nämlich der Stieglbrauerei aus Österreich. Ja, für die haben wir B2B-Shops und Shops für Mitarbeiter:innen, B2C-Shop, eine Community, ganz viele Digitalprojekte umgesetzt. Und die haben ein eigenes Nachhaltigkeitskonzept. Und in dem ist eben auch verankert, dass sie alle Lieferanten jährlich anschreiben, und dann müssen die Lieferanten reporten, was sie denn im Bereich Nachhaltigkeit tun. Ist ja auch eine coole Sache. So funktioniert das Ganze wie ein Schneeballsystem. Ja, die großen Firmen schreiben ihren Lieferanten vor: 'Hey, du solltest auch auf Nachhaltigkeit achten. Was tust du denn?' Als ich damals dieses Schreiben zum ersten Mal gesehen habe, habe ich gedacht: 'Cool, wir sind ja eine digitale Company. Bei uns gab's damals eigentlich schon kein Papier. Ja, wir waren da alle an unseren Laptops, überall auf der Welt konnten wir bearbeiten. Was können wir noch besser machen? Keine dampfenden Maschinen, ne? Keine Produktion bei dc. Sind doch top aufgestellt.' Klingt erstmal gut, ne? Klingt gut, auch gedacht: 'Müssen wir uns eigentlich gar nicht so mit beschäftigen.' Ja, da habe ich mir diesen Fragebogen mal durchgelesen. Na ja, und dann ging es eben doch darum: 'Ja, in welchen Bereichen verbraucht ihr wie viel CO2 und so weiter?' Na ja, gut, so richtig gut waren wir also nicht vorbereitet, weil wir das gar nicht wussten. Ja, und jetzt auch nicht viele Maßnahmen, die wir so mit dem Team machen konnten, konnten wir auch noch nicht benennen, ne? Haben den dann also so gut, wie wir konnten, ausgefüllt, diesen ersten Bericht, und wussten danach aber: 'Okay, wir sollten uns mal intensiver mit dem Thema beschäftigen.' Und da kam dann die Idee, eben, was ich Toni gut kannte, dass er in der Phase bei uns als Werkstudent so den Grundstein legt für das heutige Konzept. Und du kannst uns ja mal einen kurzen Überblick geben, wie das heute so ausschaut, was es für Bestandteile hat, bevor wir dann in die einzelnen Maßnahmen gehen. Ja, voll gerne. Also, das Konzept heißt immer noch 'green beyond the logo', wie auch unser Podcast. Also, vielleicht hören uns einige Hörer:innen ja auch nur zu, kennen uns vielleicht gar nicht. Ja, das ist natürlich schon der Twist. Unser Logo war schon immer grün. Ja, zwar damals mal eine Zeit lang noch dynamic commerce GmbH, danach erst die dc AG, aber unser Logo war von Beginn an grün. Ja, hat gut zur Marke gepasst, hat sich da hervorgehoben. Business-IT-Firmen haben oft einfach nur so ein blaues Logo. Wir wollten da schon ein bisschen hervorstechen. Hatte damals aber gar nicht so viel mit Nachhaltigkeit zu tun, tatsächlich. Ja, deswegen 'green beyond the logo'. Also, nicht nur unser Logo ist grün, sondern mit unserem Nachhaltigkeitskonzept wollen wir auch hinter dem Logo grün sein. Ja, das ist die Idee hinter dem Namen unseres Nachhaltigkeitskonzepts. Vollkommen richtig. Und dahinter verbergen sich so drei Bereiche, wo wir unsere kompletten Nachhaltigkeitsmaßnahmen, die wir tun, grob einteilen können. Das ist zum einen das Thema für unsere Umwelt, für unser Team und für unsere Gesellschaft. Und alles, was wir tun, lässt sich unter diese drei Bereiche subsumieren. Haben wir schon gelernt, ne? Was Nachhaltigkeit ist, geht nicht nur um Umweltschutz. Sondern auch, wenn ich regional mich engagiere, Verantwortung übernehme, dann gehört es dazu. Das heißt, auch solche Maßnahmen passen bei uns ins Nachhaltigkeitskonzept. Vollkommen. Das haben wir uns nicht komplett selbst überlegt. Das werden alle Hörer:innen, die sich in den vorherigen Folgen gut aufgepasst haben, die haben diesen Dreiklang auch schon mal gehört, den wir hier auch für unser Konzept übernommen haben. Was sind so die Klammern, die eigentlich jedes Jahr auch gleich bleiben? Wir schauen uns ja später die Maßnahmen an, die wir so in den einzelnen Jahren dann begonnen haben und natürlich auch weiterführen. Aber was sind so die großen Klammern, die so deine jährliche, die jährliche Arbeit mit dem Nachhaltigkeitskonzept beeinflussen? Vielleicht eine ist ja definitiv schon mal, dass wir überhaupt einen Zuständigen für den Bereich Nachhaltigkeit haben. Ja, Lisa ist ja unsere Chief Sustainable Officerin. Ja, vollkommen richtig. Genau, der englische Titel, aber du bist zuständig fürs Nachhaltigkeitskonzept, und das ist, glaube ich, schon mal Schritt eins, ja, zu sagen: 'Vollkommen, auch beschäftigt sich damit.' Genau, das dc-Team hat irgendwelche Gedanken zum Thema Nachhaltigkeit. Sie wissen genau: 'Hey, sie kommen damit zu mir.' Das ist auch total praktisch und sinnvoll für Unternehmen, eine Person eben dafür zu benennen, weil alle eben mit den Themen zu dieser Person kommen und diese Person dafür steht. Das ist schon mal der erste Punkt, was definitiv eine Stringenz hat über die ganzen Jahre. Der zweite Punkt ist auch das Reporting. Ich reporte regelmäßig an das dc-Team. Ich erzähle, was, was wir so machen, wie der aktuelle Stand von Reportings ist an den Deutschen Nachhaltigkeitskodex beispielsweise. Da werden wir auch noch mal ein bisschen mehr und tiefer darauf eingehen, was da genau hintersteckt. Aber diese ganzen Reporting-Maßnahmen kommen jährlich und eben auch die Zusammenarbeit mit dem dc-Team, dass wir gemeinsam auch neue Lösungen und neue Ansätze uns überlegen für die kommenden Jahre zum Umsetzen für unser Nachhaltigkeitskonzept. Sehr cool, also wir reporten jährlich intern und extern, und dann die Hauptaufgabe ist wahrscheinlich, die einzelnen Maßnahmen jedes Jahr zu entwickeln. Muss auch entscheiden, wenn fünf gute Ideen vom Team kommen, man kann nicht alles auf einmal umsetzen, aber wir haben auf jeden Fall das Ziel, jedes Jahr so zwei bis fünf Maßnahmen umzusetzen. Ich würde sagen, da geben wir jetzt mal einen guten Überblick. Genau, viele Ideen dabei für andere Unternehmen, die sagen: 'Cool, könnte ich auch machen.' Und über einige Themen gehen wir in den nächsten Folgen noch mal tiefer ein und sprechen auch mit Mitarbeiter:innen. Genau, es lohnt sich auch total, die Mitarbeiter:innen mit einzubeziehen. Wir machen das ja jährlich auch in unserem Thinktank, da gibt es einen eigenen Bereich zur Nachhaltigkeit, wo wir Ideen sammeln aus dem dc-Team. Und es ist super wertvoll, weil jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin hat einfach andere Herangehensweisen an Nachhaltigkeit, und so können wir einfach alles einsammeln und alle fühlen sich auch abgeholt, und es macht immer viel mehr Spaß, gemeinsam an dem Projekt zu arbeiten. Cool, dann starten wir mit den Maßnahmen. Ja, wir haben hier die Roadmap mal mitgebracht, die so auch auf unserer Webseite natürlich immer zu finden ist und aktualisiert wird mit neuen Maßnahmen. Da kümmert sich Lisa super drum, und ich starte mal mit dem Jahr 2019. Ja, da warst du, glaub' ich, noch gar nicht für ganz dabei gekommen, und das waren also die ersten Maßnahmen, mit denen wir damals gestartet sind: Teilnahme am deutschen Nachhaltigkeitskodex. Also da haben wir den Grundstein gelegt zu sagen, wir reporten jährlich, und haben uns für den DNK entschieden. Haben eine eigene Folge dazu, deswegen gehen wir mal noch nicht zu tief darauf ein, was da in so einem Report drinsteht. Aber auf jeden Fall geht's auch da schon drum, so 7-Jahresziele zu definieren, und man muss diesen Report quasi auch angeben, was man die nächsten Jahre noch tut. Das hat also gut gepasst, weil wir auch so eine Roadmap aufgestellt haben. Eben das regelmäßige Reporting im Team hat damit begonnen, man also verpflichtet, regelmäßig im Shfix, das ist unser monatliches Mitarbeitermeeting, über unsere Maßnahmen im Bereich Nachhaltigkeit zu berichten, und damit wurde es dauerhaft präsent. Einfach bei allen, die wussten, wir beschäftigen uns so mit. Umstellung auf LED-Beleuchtung. Ja, wir haben also alle Lampen ausgetauscht und gesagt, wo, äh, da waren noch vorher so Halogen-Lampen drin, das sind jetzt LED-Lampen. Wo es geht, können wir damit schon mal Strom sparen. Konsequente Mülltrennung haben wir uns vorgenommen im Jahr 2019. Ja, davor war das noch nicht so. Jetzt haben wir wirklich überall immer drei Mülleimer. Natürlich, ja, für Plastik. Aber nicht so viel verraten, da kommt noch die andere später vorbei. Folge. Folge. Haben wir, sind wir jetzt gut aufgestellt und haben Mülltrennung an allen Stellen im Büro eingeführt. Und eine Maßnahme war damals Sonderurlaub für soziale Aktivitäten. Wir wollten also Mitarbeiter:innen die Chance geben, wenn sie für ein soziales Projekt, eine Umweltaktion, den Verband aktiv sind, dürfen können sich einfach eine Woche extra Urlaub nehmen. Wir versuchen ja, alle Maßnahmen, die wir in dem Jahr starten, dann auch für immer weiter vorzuführen. Manche Maßnahmen werden aber auch mit der Zeit obsolet. Also entweder waren sie vielleicht mal eine einmalige Aktion oder, wie in dem Fall, haben wir ein paar Jahre später dann unbegrenzten Urlaub eingeführt, und damit, ja, war dieser Sonderurlaub obsolet, ne? Da gibt's einen eigenen Podcast dazu von unserem Holacracy-Approach, wo ein bisschen drüber reden, wie wir hier so arbeiten, das eine Folge zum unbegrenzten Urlaub. Ja, kann man sich vorstellen, dadurch wurde der Punkt natürlich dann irgendwie hinfällig. Genau. Also, wir sind jetzt schon im Jahr 2020. Da haben wir dann angefangen zu sagen: 'Hey, wir könnten noch eigentlich mehr mit der Bahn zu unseren Kunden auch fahren.' Wir sind ja oft, also wir sind primär Mittelstand angesiedelt, das heißt, es ist manchmal so ein bisschen Herausforderung, dann wirklich von Kulmbach, was jetzt nicht die perfekte Bahnverbindung hat. Da gehen wir auch noch mal ein bisschen näher drauf ein, vielleicht zu einem Kunden zu kommen. Aber wenn möglich, möchte ich natürlich mit der Bahn zum Kunden fahren. Dann war auch noch mal der Ansatz zu sagen: 'Hey, wir möchten einfach Bio- und vegane Snacks für das ganze dc-Team im Kühlschrank und in unserer Snack-Telefonzelle, also dem Ort, wo unsere ganzen Snacks beheimatet sind, hier im Office, anbieten.' Damit jeder auch ein bisschen Lust bekommt oder man ein bisschen die Möglichkeit hat, was Neues auszuprobieren. Flüge, wenn sie also... Wir sind ja viele im Mittelstand angesiedelt, auch viel auf nationaler Ebene, also Flüge sind eher eine Seltenheit bei uns. Wenn sie aber trotzdem stattfinden – ich weiß das ja selbst, weil ich die auch aktiv ausgleiche – das ist vielleicht ein bis zwei Flüge im Jahr, das ist wirklich sehr, sehr wenig auf einer Business-Ebene. Genau, wenn dann, gleichen wir sie über Atmosfair aus. Und was wir auch noch hatten, wir hatten einen E-Roller im Raum Kulmbach. Das ist auch so ein Thema, was richtig obsolet geht. Der findet sich aktuell in Wartung und ist eigentlich, hat es auch nicht so gut funktioniert. Also, woll ja ehrlich drüber reden. Ja, wenn wir eine gute Idee hatten, wir dachten, mit dem E-Roller, cool, flitzt mittags mal jemand zum Supermarkt, Mittagessen oder Ähnliches. Aber er ist dann so selten genutzt worden, dass diese Batterie sich immer dauernd entladen hat. Und deswegen ist der immer so im Wartungsmodus jetzt hier unterwegs gewesen. Hat irgendwie bei uns noch nicht so gut funktioniert. Okay, was sagen, auszuprobieren, und dann funktioniert es halt nicht so gut. Absolut, ich meine, sonst kommt mir auch nicht weiter. Absolut, wäre ein Wunder, wenn jede Maßnahme noch weiterläuft. Alle, wo wir nichts dazu sagen, ist aber immer noch aktiv und wird durchgeführt, wie z.B. 2021 haben wir gestartet mit dem Plogging Day. Ja, da werden wir auch noch später drüber sprechen, aber zusammengefasst ist es eine Aktion, wo man im ganzen Team hier durch Kulmbach und andere Standorte läuft und gemeinsam sammelt. Ja, einmal im Jahr, auch bis heute, und sammeln da im Team Müll und kommt ganz, ganz viel zusammen, einfach um hier unsere Umwelt sauberer zu halten. Genau, wir haben gestartet im Jahr 2021, alle Druckprodukte und natürliches Papier hier im Office nur mit entsprechend zertifiziertem Papier. Da gibt es so verschiedene Zertifizierungen für nachhaltiges Papier. Zu produzieren, schreiben es dann auch immer drauf, dass jeder weiß, wir versuchen, äh, Druck jetzt nicht, ja, Unmengen zu drucken. Ja, also Rechnungen und sowas wird bei uns nicht alles nicht gedruckt, aber es gibt besondere Veranstaltungen, wo man vielleicht doch mal Flyer hat oder Ähnliches, und da achten wir dann auf zertifiziertes Papier. Und wir haben im Jahr 2021 mit Elektrofahrzeugen gestartet, mit E-Autos. Werden wir auch noch ein bisschen drüber sprechen. Also wir haben auch noch aktuell noch Dieselfahrzeuge, noch Hybridfahrzeuge, aber alle neuen, alle neuen Fahrzeuge, die wir jetzt hier anschaffen für Mitarbeiter:innen zur Verfügung stellen, das sind nur noch E-Fahrzeuge. Machen wir also bis heute. Das erste kam da 2021 in die Flotte. Und wir haben das Bike-Leasing gestartet für unsere Kolleg:innen. Ja, das bedeutet, dass sie sich quasi ein Firmenbike leasen können. Da werden wir ein Gast haben, der mal ein bisschen berichtet, wie das läuft. Das waren die Maßnahmen aus dem Jahr 21. 22 haben wir dann gesagt: 'Hey, lass doch mal einfach das dc-Team vegan essen, gucken, was passiert.' Darauf basierend haben wir den 'Green Wednesday' eingeführt. Das heißt, einmal im Monat gibt es einen veganen Mittagstisch, bezahlt von dc. Das heißt, die Mitarbeiter:innen, die sich dafür anmelden, die müssen nichts zahlen, die können einfach in diese vegane Snack- oder vegane Mittagessenstischwelt eintauchen, und damit wird das Essen auch sehr, sehr gut angenommen. Lohnt sich also definitiv, sowas einzuführen. Was auch noch 22 kam, war der Corporate Social Responsibility-Bereich auf unserer Webseite. Das heißt, auf der dc-Webseite kann sich jetzt jeder, der möchte, über Nachhaltigkeit informieren. Das Ganze ist dc.ag/sustainability, so dass jeder, der Lust hat, da auch mal vorbeigucken kann, um die ganzen Maßnahmen, die wir jetzt hier aufgezählt haben, auch noch mal genauer sich anzuschauen. 'Du gutes und spreche drüber.' Ja, es soll kein Greenwashing sein, aber natürlich, wir wollen ja andere auch anregen, sich damit zu beschäftigen, Ideen geben. Deswegen gibt's dazu eine eigene Landing Page auf unserer Webseite. Ja, genau. Ich habe so am Anfang jetzt gerade so ein bisschen gesagt, unsere ganzen Maßnahmen teilen sich so auf, einer lassen sich subsumieren in die Bereiche für unsere Umwelt, für das Team, für die Gesellschaft. Und für die Umwelt haben wir jetzt auch gesagt: 'Hey, wir könnten noch versuchen, noch mehr Strom zu sparen im Unternehmen.' Da haben wir jetzt im Jahr 2022 die Kippschalter an den Arbeitsplätzen eingeführt. Das heißt, wenn die Kolleginnen und Kollegen abends nach Hause gehen, machen sie das Ganze aus, trennen sie das vom Strom mit einem schnellen Klick auf diesen Schalter. Und wenn sie kommen, dann aktivieren sie das wieder, und so ist nichts im Standby, und das Ganze ist vom Strom getrennt. Cool, ja, kennt man ja, irgendwie zwei Monitore sind nicht richtig ausgeschaltet, das haben wir damit umgangen. Sehr cool. Jetzt sind wir im aktuellen Jahr angekommen, wir drehen ja hier im Jahr 2023. Wir drehen gerade einen Podcast zum Thema Nachhaltigkeit. Das ist tatsächlich eine unserer Aktionen, wo wir auch wieder sagen: 'Hey, wir wollen damit ein bisschen nach außen gehen, was wir so tun.' Und genau deswegen ist eine Maßnahme tatsächlich der Podcast. Können wir schon mal bestätigen, wir drehen gerade, also läuft schon. Maßnahme macht auch Spaß. Dann haben wir uns vorgenommen, die komplette CO2-Emission zu messen. Da werden wir auch eine eigene Folge dazu machen. War es natürlich ganz spannend, war Lisa, das war für dich ein cooles Projekt dieses Jahr, wirklich mal rauszufinden, wo haben wir überhaupt die meiste CO2-Emission. Dann haben wir was Tolles eingeführt, nämlich Nachhaltigkeitspunkte für Mitarbeiter:innen. Also, es gab schon immer bei uns so Bildungspunkte, z.B. Also, die Idee war einfach, für jede Schulung, die sich Mitarbeiter:innen ja entweder selbst schulen oder wo wir sie hinschicken, können sie sich Punkte eintragen, dass man eben so ein bisschen im Blick behält: 'Hey, macht jemand viel für Weiterbildung, ne? Oder hat sich vielleicht jemand noch gar nicht weitergebildet, dann kann man ja mal anstupsen, ne?' Der, der am meisten Punkte hat, da, oder zumindest die wertvollsten Punkte, der kriegt dann auch immer so einen kleinen Bonus am Jahresende, ne? Eine kleine Überraschung, dass wir auch einen Anreiz schaffen. Wir wollen, dass die Leute sich weiterbilden. Und genau das Gleiche haben wir jetzt für Nachhaltigkeit geschaffen. Das heißt, immer wenn Kolleg:innen eine Fahrgemeinschaft bilden, mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen, wenn sie am Plogging Day teilnehmen, ja, an solchen Events, wo es um Nachhaltigkeit geht, dann können sie sich Nachhaltigkeitspunkte eintragen. Und auch da, um einen kleinen Anreiz zu schaffen, gibt's am Jahresende einen kleinen Bonus. Ist mittlerweile sogar Teil unserer Feedbackgespräche. Ja, haben wir auch ein jährliches Feedbackgespräch mit jedem Mitarbeiter, jeder Mitarbeiterin, und da gibt's auch schon einen kleinen Abschnitt Nachhaltigkeit, wo wir einfach mit den Leuten drüber sprechen: 'Hey, engagierst du dich denn auch für unser Nachhaltigkeitskonzept, machst du mit, bist du mal mit dem Fahrrad gefahren, oder ja, gibt's mal Sachen, wo du noch besser werden kannst?' Deswegen also mit den einzelnen Leuten reden und dann einen kleinen Anreiz bieten, sich auch zu beteiligen. Ist seit 2023 definitiv auf der Agenda. Und wir haben auch eine nachhaltige Bank in unser Bankennetzwerk aufgenommen. Ja, als Firma hat man ja meistens zwei, drei Banken. Und uns war es einfach wichtig, dass mindestens eine Bank davon auch eine nachhaltige Bank ist. Und zwar haben wir uns dafür die EthikBank entschieden. Ja, also, was ist eine nachhaltige Bank? Die garantiert halt, dass sie selbst nur in nachhaltige Projekte investiert, ja, dass sie eben für bestimmt nur bestimmte Geschäftsmodelle mitmacht, quasi, wo sie investiert, und auch nur Kunden dann annimmt, die da in dem Bereich aktiv sind. Das ist doch auch eine ganz, ganz schöne Sache. Würde jetzt noch nicht 100 % gehen. Ja, wir haben halt jetzt quasi drei Konten bei drei Banken. Und mit denen können wir gut arbeiten. Und ganz viel, gerade diese Spendensen, die wir machen, das läuft jetzt alles über die EthikBank. V cool, kam schon echt was zusammen, ne? So stehen wir heute da, und ich glaube, das ist das Geheimnis. Ja, wir haben jedes Jahr, äh, zwei bis fünf kleine Sachen realisiert. Und wenn man jetzt so nach 5 Jahren draufguckt, ist eine ganze Menge zusammengekommen. Ja, so viel, dass wir jetzt hier in 12 Podcast-Folgen drüber sprechen können. Ich denke, das ist ganz cool. Aber damit ist noch lange, lange nicht Schluss. Wir haben natürlich schon ganz konkreten Plan für 2024 gemacht, was wir nächstes Jahr angehen wollen. Und Lisa, wir wissen auch noch ganz viel, was wir dann in den Jahren darauf noch vorhaben. Also, uns gehen die Ideen nicht aus. Erzähl uns doch mal ein bisschen, was kommt nächstes Jahr, was haben wir noch an großen Dingen, äh, im Kopf? Genau, also nächstes Jahr möchten wir eine Wesentlichkeitsanalyse machen. Das ist so eine Outside-in, Inside-Out-Perspektive auf das Unternehmen und die Umwelt in der sehr genauen Vorgehensweise und detaillierten Vorgehensweise. Das möchten wir in so eine Art Workshop-Charakter machen. Das ist für nächstes Jahr geplant, noch eine genaue Betrachtung dessen. Wir möchten beim Stadtradeln mitmachen. Das ist so eine Initiative, dass wir sagen: 'Hey, wir melden uns einfach an und möchten in einem gewissen Zeitraum so viel wie möglich als Team mit dem Rad fahren.' Ich habe das dieses Jahr, dies er im Rad gefahren, bin sehr, sehr oft mal von Leuten mitbekommen, die machen, und das war, und ich so: 'Cool, dass ich gesagt habe, hey, lass das mal mit dem dc-Team machen.' Wir haben gemerkt, zusammen machen die Sachen immer mehr Spaß. Wir machen das einfach zusammen. Und wir haben dieses Jahr schon die CO2-Emissionen berechnet und uns genauer angeschaut, und das möchten wir auch im nächsten Jahr dann kompensieren. Genau, also Ziel ist da ja immer, dass man sie möglichst reduziert, aber es bleibt irgendwas übrig, und das wollen wir ab nächstes Jahr komplett ausgleichen. Ganz genau. Und das Schöne ist ja auch, die Maßnahmen aus den Vorjahren, bis auf die wenigen Ausnahmen mit dem E-Roller oder so, diesem Urlaub, den wir jetzt so, so den wir brauchen, laufen weiter. Das heißt, eben, es wird nächstes Jahr den Plogging Day geben, es wird ja, wir haben auch noch ganz viel Spendengeschichten, über die wir auch noch sprechen werden. Das läuft ja alles vor, das wird in weiteren W-Day ergeben. Also wenn da jetzt ein neuer Mitarbeiter im Jahr 2024 in das Unternehmen kommt, glaube ich, wird er an ganz, ganz vielen Stellen merken: 'Wow, die meinen das schon ernst mit der Nachhaltigkeit.' Ja, es gibt irgendwie gewisse Anzeichen, ich werde auf Plogging eingeladen, ich sammle Nachhaltigkeitspunkte als Mitarbeiter:in, es wird angeregt, mit der Bahn zum Kunden zu fahren. Also ich wünsche mir oder hoffe einfach, dass so ist, wenn da jemand reinkommt, dass er merkt: 'Hey, es ist jetzt nicht nur ein Bereich auf der Webseite, sondern die leben es wirklich.' Und der hat da ganz viele kleine Berührungspunkte übers Jahr und hat auch immer die Chance, selber Ideen einzubringen und Feedback zu geben. 'Wow, da passiert was, und da passiert richtig was.' Wir haben uns auch für das nächste Jahr noch mal ein bisschen was überlegt und zwar möchten wir sukzessiv in den nächsten Jahren im E-Commerce auch beraten. Also im nachhaltigen E-Commerce, als E-Commerce beraten wir ja schon ganz viel. Genau, wir beraten ja schon, ja, E-Commerce-Beratung, Projektumsetzung, App und E-Commerce, das ist ja unser Hauptgeschäft. Ja, genau, das gehört schon zu unserer DNA dazu. Deswegen macht es für uns auch Sinn zu sagen: 'Hey, in der Zukunft möchten wir das auch noch im nachhaltigen E-Commerce tun.' Und darüber hinaus möchten wir, wie das Stiegl damals für uns gemacht hat, auch sagen: 'Hey, wir möchten Richtlinien für unsere Geschäftspartner ausschreiben, um so auch, wie du schon gesagt hast, das Schneeballprinzip einfach weiterzugeben und immer mehr Unternehmen davon zu überzeugen. In dem Fall hat er sogar eine wirklich positive Konnotation. Ja, in manchen Bereichen klingt es jetzt negativ, aber wenn wir hier die Nachhaltigkeit so ein bisschen weitertragen, ja, wir geben wieder unseren Geschäftspartnern die Idee weiter: 'Hey, was macht ihr eigentlich?' Dann beschäftigen sich die sich damit, machen sich Gedanken und werden vielleicht ihr Nachhaltigkeitskonzept noch weiter ausbauen. Das ist doch eine schöne Sache, vollkommen. Ja, und meine noch eine so eine ganz große Idee ist natürlich, das insgesamt gesamte Businessmodell mit zu integrieren in der Beratung für nachhaltigen E-Commerce. Wäre es dann ja schon so, aber wir suchen natürlich auch noch an Ideen, wie können wir irgendwo in unserer Software, wirklich in den Produkten, die wir herstellen, auch dieses Thema Nachhaltigkeit noch tiefer integrieren. Ja, das kann eine kleine Funktion unserer Webshop-Software sein, dass man sagt, da kann man automatisch CO2 an einer Bestellung ausgleichen. Ja, oder auch im ERP-Bereich. Wir haben auch diese Business-Software, mit der Unternehmen ihre Prozesse steuern, ihre Rechnungen schreiben und Co. Da kann man natürlich was einbauen, was dem Unternehmen z.B. hilft, seine CO2-Emission zu messen und dann auch zu reduzieren. Ne, so wie du es ja auch gemacht hast. Da werden wir auch drüber sprechen, wie man das alles so misst und was bei uns rausgekommen ist. Das ist ja sehr aufwendig. Wenn das gleich im Doing, also bei jeder Einkaufsrechnung, gleich ein richtiges Feld mit dabei hat, wo man noch die Daten auch zur CO2-Emission mit eingibt, dann fällt einem das alles leichter. Ja, und so können wir mit unserer Software und unserem Business eben auch wieder Unternehmen unterstützen, noch nachhaltiger zu werden. Cool, die Reise ist noch lange nicht zu Ende. Ich freue mich drauf. Genau, wir haben schon was geschafft, aber haben noch genauso viele Ideen für die nächsten Jahre. Ich freue mich auf die nächsten Folgen. Da werden wir nämlich jetzt ein bisschen tiefer in ein paar der Punkte einsteigen, einfach auch mit Kolleg:innen sprechen. Ne, denn wir können ja jetzt hier haben das System entwickelt, quasi unser Nachhaltigkeitskonzept, können viel erzählen. Wir werden bisschen mit Mitarbeiter:innen drüber sprechen, wie die das so finden, weil wir die Maßnahmen so mitmachen. Und worum geht's gleich in der nächsten Folge? In der nächsten Folge schauen wir uns das ganze Mobilitätsthema an. Ist ja in der Nachhaltigkeit auch ein sehr, sehr großes Thema. Mobilität und da schauen wir mal, was wir als Unternehmen in dem Bereich tun und wie unsere Mitarbeiter:innen das wahrnehmen und was sie so für Erfahrungen damit gemacht haben. Ich freue mich drauf. Bis zur nächsten Folge.