green beyond the logo - Der Nachhaltigkeitspodcast der dc AG

#7 - Mobilität: Unterwegs mit Bike, Bahn und E-Auto

dc AG Episode 7

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🌿 Wie funktioniert Nachhaltigkeit im daily business bei dc? Wie kommt man möglichst nachhaltig ins Büro, zum Kunden oder zu einem Kongress?  In der siebten Folge des Podcasts "green beyond the logo" geht es um Mobilität. Drei Kolleg:innen zeigen, wie sie mehr Nachhaltigkeit in ihren Alltag integrieren, indem sie mit Bike, Bahn und E-Auto unterwegs sind. Dabei sprechen wir durchaus auch über die Schattenseiten von Bahn und E-Auto. Manu, Lukas und Jörg zeigen, wie dc das Thema Nachhaltigkeit bei den Mitarbeiter:innen fördert und welche Möglichkeiten es für eine nachhaltige Fortbewegung gibt 🌎🌱

 

🚨 Greenwashing-Alarm🚨 Wir beschäftigen uns seit 5 Jahren mit Nachhaltigkeit und haben schon viele Maßnahmen umgesetzt. Wir sind aber keinesfalls am Ende unserer Reise - Weder dc, Tobi oder Lisa sind schon "perfekte" Vertreter für Nachhaltigkeit - deshalb: Good vibes only ✌️

 

Hosts:
Lisa Köppel ist seit 2019 bei dc und setzt sich neben ihrer Rolle als Team Lead im Online Marketing mit Herz und Seele als Chief Sustainability Officer für alle Nachhaltigkeitsthemen bei dc ein. In ihrer Freizeit lebt sie die Verbundenheit zur Natur: Egal ob Radfahren, Fotografieren oder Wandern.

Tobias Langmeyer ist Gründer und CEO der dc AG. Im Vorstand vertritt er das Thema Nachhaltigkeit. Neben Digitalisierung und E-Commerce zählen auch Theater, Sport und Vegan Food zu seiner Leidenschaft.

 

Special Guest:
Manuela Groß ist bereits seit 8 Jahren bei dc und kümmert sich im Online Marketing Team um Google Ads und Affiliate. Im Alltag fährt sie, bei jeder Gelegenheit, mit ihrem geleasten E-Bike, um die Umwelt zu schonen.

Lukas Wolfrum ist Entwickler im Bereich Development und fährt täglich mit der Bahn zur Arbeit, um seinen ökologischen Fußabdruck klein zu halten.

Jörg Söllner leitet als Vorstand den Bereich Customer Success und kümmert sich mit mehreren Teams um die Kundenbetreuung bei dc. Zur Arbeit und zu Terminen in ganz Deutschland fährt er mit seinem Elektroauto als Dienstwagen.

Inhalt:
00:00 Intro 
00:42 Einführung
01:27 Vorstellung Manu 
02:28 Manu's E-Bike
07:58 Vorstellung Lukas
08:22 Lukas' Arbeitsweg mit der Bahn 
12:58 Bahnfahrten zu Kunden
16:25 Vorstellung Jörg
17:25 Jörg's E-Auto
21:56 Negative Aspekte des E-Autos
24:43 Outro & Ausblick 

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Man hört ja immer mal wieder, ne, die ersten Kritikpunkte: Die Reichweite und wie läuft das eigentlich mit dem Aufladen des Fahrzeuges? Und das ist doch eine Herausforderung. Und in Wirklichkeit gibt es einfach gar keine Probleme.
Green beyond the logo - der Nachhaltigkeitspodcast der dc AG, mit Tobi und Lisa. Unser Ziel ist es euch Impulse zu geben für euer eigenes Nachhaltigkeitskonzept oder Tipps für den Start. Wir sprechen als Unternehmen über Nachhaltigkeit, ich verstehe jeden der hier gleich Green Washing Alarm wittert, ich hoffe ihr nehmt uns ab, dass wir mit Herzblut dabei sind, wenn es um das Thema Nachhaltigkeit geht. Wollen aber auf keinen Fall sagen, dass wir als Person oder Unternehmen hier irgendwie perfekt sind. Wir sind auf einer Reise und darüber wollen wir mit euch sprechen. Let's go!

Herzlich willkommen zu Folge 7 von unserem Nachhaltigkeitspodcast! Wir haben schon ein bisschen über das Konzept von Nachhaltigkeit bei dc gesprochen. Jetzt geht's noch mal richtig tief rein in die einzelnen Punkte von unserem Nachhaltigkeitskonzept. Wir starten mit Mobility. Dahinter versteckt sich sehr, sehr viel, aber hi, was versteckt sich dahinter? Willkommen bei 'Green Beyond the Logo'. Heute geht's auf jeden Fall um Bahnfahren, Fahrräder und um Autos, aber wahrscheinlich eure Autos. Lasst euch überraschen! Wir haben ein paar Kolleg:innen eingeladen. Ja, die fragen wir heute mal, und dann hört ihr aus erster Quelle, wie das denn bei uns so läuft. Mit dem starten wir eigentlich, also ich – wir haben auf jeden Fall das Thema Bike als allererstes gewählt, und da kommt eine Kollegin von dir aus dem Team Online-Marketing zu uns. Komm zu uns! Hi beiden! Hi, Manu. Erzähl noch mal kurz, was machst du überhaupt bei dc? Wie lange bist du schon bei uns? Ich bin tatsächlich schon 8 Jahre bei dc im Marketingteam, eben ja, kümmere mich da um alles Mögliche, um die Google-Anzeigen, und DAFJ ist so ein bisschen mein Steckenpferd. Cool! Was fährst du für ein Fahrrad? Ein E-Bike, also ja. Wir hatten ja schon mal einen Teamausflug, und da hatte ich das E-Bike-Fahren kennengelernt. Vorher hatte ich noch gar nichts damit zu tun, und dann war eigentlich klar, dass ich ein E-Bike will. Und dann war nur noch die Frage, welches, weil es gibt ja so viele. Und da gibt's ja welche, die eher Mountainbike, mehr für Offroad und so weiter, mehr für die Straße sind, und ich habe mich für ein Hybrid entschieden. Ich erinnere mich auch noch gut an den Betriebsausflug. Ja, da sind wir wirklich plötzlich Downhill. Leute, die das noch nie gemacht haben, wie ich, sind da volle Achterbahn durch wilde Berge über Stock und Stein gefahren. Das war richtig wild, das hat aber Spaß gemacht, und es gab auch ein wenig Knochenbrüche, soweit ich das in Erinnerung habe. Ja, ich gut. Ja, ja, erzähl doch mal, wie hast du es empfunden, als wir das Konzept ja damals vorgestellt haben? Hey, man kann sich jetzt da ein Firmenbike leasen. Wie lief das ab? Ja, wie hast du die Info bekommen? Mit wem hast du dann gesprochen? Wie schnell ging es? Erzähl mal so aus erster Hand. Also, ich glaube, davon habe ich tatsächlich im Shufix das erste Mal gehört, und ich weiß noch, dass wir es nicht sofort gemacht haben. Der Wunsch ist dann so entstanden, eben durch den Betriebsausflug, dann, wo man das dann wirklich so kennengelernt hat. Und ja, dann war es eigentlich ganz einfach. Man kann sich ja dann sein Wunschfahrrad aussuchen, geht dann ins Geschäft, sind verschiedene Fahrräder Probe gefahren, haben uns dann mit der Christine abgestimmt, und leitet bei uns das Team HR, ja, Personal, und dann ist es eigentlich ganz easy, weil man muss nur eine Nummer durchgeben, und im Geschäft können die es dann im Computer eingeben, und alle Daten sind sofort hinterlegt. Gibt ja zwei, drei globale Anbieter, die, ne, die man da als Firma auswählen kann. Wir haben uns jetzt eben für einen Anbieter, der 'Bike Leasing' heißt, entschieden, ne, und ja, sie bestimmt auch gut. W keine Werbung machen, aber funktioniert bis jetzt gut. Weil das Coolste ist, du konntest wirklich ganz frei eigentlich wählen. Also ganz viele Fahrradläden und bieten oder unterstützen diesen Anbieter. Oder? Genau, ja. Hast du da in verschiedene reingeguckt? Gab es einen, der nicht unterstützt hat? Also, für uns war eigentlich klar, dass wir ein Cube wollen, und deshalb habe ich mich gar nicht in anderen Fahrradläden umgeguckt. Okay, da muss man sagen, dass es noch andere gute Marken gibt. Ja, Rocky Mountain z.B. Der Distributor ist ein Kunde von uns, mit ein bisschen Werbung machen. Aber Cube als regionales Unternehmen, natürlich auch ein toller Laden. Okay, und die haben es alle unterstützt. Das bedeutet, du konntest dich eigentlich privat ganz normal beraten lassen, musstest denen bloß dann die Daten mitgeben, dass es über die Firma laufen soll. M, genau, genau. Dann lass uns mal über Zahlen sprechen. Was hat ein Bike so gekostet? Darf man das hier öffentlich sagen? Ja, also ich glaube, normalerweise so irgendwie 2.500 €. Jawohl, genau. Ist natürlich auch gut, die Möglichkeit durch das Bike-Leasing, weil im Normalfall, wenn man sich so ein großes Teil selber leisten müsste, überlegt man sich schon genau, ob man sich das leisten möchte. Und so wird's ja monatlich gezahlt und daher ganz easy. Was kommt da ungefähr für eine monatliche Gebühr raus? Weißt du? Es wird ja vom Brutto abgezogen, deshalb kann ich jetzt nicht so ganz genau sagen, aber ich glaube, für mich ist es ungefähr so 60 €. Okay, also 60 € brutto, wahrscheinlich, und netto so ungefähr. Okay, jawohl. Also, das heißt, das ist auch schon das Geheimnis, eig., wo man sich dann so ein bisschen Geld spart, ne? Dass es wie so ein Firmenwagen einfach vom Gehaltszettel abgezogen wird, und du hast dann eine Ersparnis, weil du ja natürlich brutto vom Netto, also vom Bruttolohn wird abgezogen, und du zahlst dann nur das, was netto weniger bei dir ankommt. Und ist natürlich auch bequem, oder? Das wird ja einfach monatlich mit der Lohnabrechnung verrechnet, du musst dich um nichts kümmern. Genau, ich habe keine weiteren Probleme gehabt und alles war von Anfang an total easy. Cool, wie schnell ging es dann? Also, das, was bei unserem letzten Fahrrad gedauert hat, war tatsächlich das Warten auf das Fahrrad, weil das damals noch irgendwie Lieferschwierigkeiten hatte. Und da musste ich, glaube ich, zwei Monate drauf warten oder so. Ich glaube, manche Kolleg:innen mussten teilweise ein Jahr auf ihr Fahrrad warten, so wie ich das gehört habe. Also, da hatte ich noch Glück. Ich glaube, der Markt hat sich beruhigt. Ich glaube, mittlerweile auch nicht am Bike-Leasing gelegen, lag einfach bei den Fahrradläden selbst, die zeitlang lange Lieferzeiten hatten. Genau, so war das damals. Ja, und dann, ich glaube, innerhalb von einer Woche theoretisch, konnte man es dann schon abholen, losflitzen. Und losflitzen, ja. Die erste Fahrt war tatsächlich auch gleich die nach Hause. Ach, geil. Ja, und es läuft dann auf drei Jahre, und dann kannst du überlegen, ob du es übernimmst oder ob du dir vielleicht ein neues aussuchst. Genau. Ja, ja, sehr schön, ganz leicht. Ja, wir sind hier im Nachhaltigkeitskonzept-Podcast. Was wird die wichtigste Frage sein? Von all: Fährst du denn jetzt auch mehr Fahrrad und weniger Auto? Ja, tatsächlich nutze ich es, vor allem im Sommer, intensiv, um meine Kleine in den Kindergarten damit zu bringen. War auch ganz gut, um ihr das Fahrradfahren noch ein bisschen mehr beizubringen, ähm, weil wir waren tatsächlich noch so in einer Lernphase. Und für mich war es halt auch ganz angenehm, dann weil die Fahrt dahin etwas länger dauert und dann heim schnell zurück mit dem E-Bike und dann los an die Arbeit. Perfekt, da erwischt man ja zwei Fliegen mit einer Klappe, quasi. Ne? Ja, und deswegen habe ich tatsächlich das Hybridmodell genommen, weil man selber ist man vielleicht ja doch mal im Wald unterwegs, aber mit dir halt viel auf der Straße. Deshalb war das für mich so das Geeignetste. G, ja, das ist ja dann, neben dem schönen Benefit natürlich für unsere Mitarbeiter:innen, das Ziel, dass wir fördern wollen, mehr mit dem Fahrrad zu fahren. Dass jeder ein gutes Fahrrad hat und im besten Fall auch regelmäßig damit zur Arbeit kommt. Wir haben diese Nachhaltigkeitspunkte auch eingeführt, haben wir schon drüber gesprochen. Da kann man sich dann ja auch für regelmäßig mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen, immer schön Punkte eintragen. Und ja, da wünsche ich dir allzeit gute Fahrt, Manu. Danke, dass du uns ein bisschen berichtet hast, wie es mit deinem Firmenbike so abgelaufen ist. Womit machen wir weiter, Lisa? Als Nächstes kommt das Thema Bahnfahrt. Das heißt, wir sind jetzt im Fokus bei DC gekommen, und jetzt gucken wir mal an, welche Kolleg:innen vielleicht mit der Bahn zu DC kommen. Danke, Manu, geil, danke euch. Ja, dann dürfen wir unseren nächsten Gast begrüßen, den Lukas. Lukas, komm zu uns. Mensch, hi Lukas, hi, cool, dass du hier bist, freue mich. Was machst du eigentlich hier bei DC? Ja, ich habe jetzt nach meinen drei Jahren Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung, ja, bin ich jetzt Entwickler im Bereich Development und kümmere mich hauptsächlich um Kundenanpassungen. Und wenn du hier ins Office kommst, wie, wie kommst du hier immer so rein? Also, an meine ich jetzt in Grünbach. Genau, also ich fang an, indem ich erstmal mit dem Fahrrad zum Bahnhof fahre, und dann, ja, logischerweise, mit dem Zug nach Kulmbach, und von da aus geht's dann weiter mit dem Fahrrad wieder zum Office, weil es ist ja trotzdem schon ein kleines Stück vom Bahnhof dann wieder zum Office zu kommen. Also, ich kann es auf jeden Fall bestätigen. Ja, ich habe da manchmal ein schlechtes Gewissen, weil du fährst ja wirklich bei Wind und Wetter, und dann komme ich manchmal früh am E-Auto an dir vorbeigefahren und sehe dich, sehe dich radeln. Ja, bei Sonnenschein ist es geil, glaube ich, aber du fährst schon auch bei schlechterem Wetter, oder? Na ja, die richtige Kleidung macht's aus, also richtiges Mindset. Ja, wie findest du den Bahnhof von Kulmbach so? Ähm, na ja, verbesserungsbedürftig, sage ich mal. Ähm, gerade auch mit dem Fahrrad, die ganzen Treppen, muss ich, äh, ja, jedes Mal, wenn ich auf Gleis 2 bin, z.B. auf Gleis 3, wo ich ankomme, muss anung der Redaktion, wir haben wirklich einen der letzten nicht barrierefreien Bahnhöfe in ganz Deutschland in Kulmbach. Vielleicht hört jemand, der es ändern kann. Ja, gibt also nicht mal einen Aufzug für den armen Lukas, der sein Fahrrad dann die Treppen hochschleppen muss. Genau, also es sind halt dann die Treppen einfach einmal runter, einmal rauf, und und dann noch zum Office radeln. Genau, wie weit ist es ungefähr? 5 Minuten, 10 Minuten? 10 Minuten. Ja, also wir haben das ja auch schon oft diskutiert, ne, das ist, ist noch nicht optimal für Kund:innen, Partner:innen, Mitarbeiter:innen, die mit der Bahn anreisen. Wir sind recht weit vom Bahnhof weg, ne, zu Fuß ist, ist schon wirklich ein langer Marsch. Haben auch schon mal überlegt, was kann man da ändern? Ja, gibt's ein Büro, was ist, was näher am Bahnhof ist? Ähm, gibt's die Möglichkeit, da solche E-Scooter aufzubauen, dass man dann, wenn man mit der Bahn kommt, auf so einen E-Scooter steigt und zu uns fährt? Ähm, da sind wir halt einfach nicht in der Großstadt, wo so, wo E-Scooter vor dem Bahnhof stehen, muss man ehrlich sagen. Ja, sowohl der Bahnhof als auch die Entfernung zum Office ist noch nicht optimal für die Bahnreisenden. Umso ehrenhafter, dass du es trotzdem so regelmäßig tust. Ja, ähm, ich meine, am Anfang hat's ja tatsächlich daran auch gelegen, dass ich halt keinen Führerschein hatte und logischerweise dann auch das machen musste, aber mittlerweile hast du... Aber mittlerweile habe ich einen. Aber warum bleibst du, warum bleibst du trotzdem dabei? Ich finde es tatsächlich einfach, das ist jetzt vielleicht, denken manche nicht so, aber ich finde es tatsächlich auch angenehmer, trotzdem mit dem Fahrrad und mit dem Zug zur Arbeit zu fahren, als mit dem Auto. Entschleunigt dich das, oder wie kommst du da drauf, oder was, was fühlst du da angenehmer? Na ja, also man hat halt so eine, so eine gewisse, ich sag mal, Brückenzeit, ähm, wo ich jetzt nicht großartig über irgendwas nachdenken muss. Also klar, im Verkehr muss ich schon trotzdem aufpassen, aber jetzt, z.B. im Zug, wenn ich da bin, dann kann ich einfach in die Landschaft schauen und abschalten, da, der Arbeit vor der Arbeit. Ja, gut, an der Stelle müssen wir vielleicht auch erwähnen, ja, die Lisa ist ja auch eine krasse Radlerin, wohnt in Bayreuth, ja, das sind 25 km, und ist auch, zumindest im Sommer, ja, im Sommer öfter mit ihrem Rennrad hier in die Arbeit gefahren. Das ist natürlich auch krass. Wie lange warst du da unterwegs? Also, ich habe mir vorgenommen, ich glaub, Anfang des Jahres habe ich angefangen, mit einer Stunde 15, und dann am Ende habe ich mich dann so ein bisschen eingependelt auf eine Stunde. Dann bin ich schon bisschen geflitzt, und das hat schon Spaß gemacht. Klar, aber ich merke auch, also, ich tue mir schwer, Rad zu fahren, so eine lange Strecke, wenn es jetzt unter, wenn es einstellig ist, also von der Gradzahl, wenn so 8° ist. Das tut dann irgendwann schon weh, und ich merke, ich kann meine Hände nicht mehr bewegen, wenn ich hier bin. Aber im Sommer ist es mega gut, und ich kann das total bestätigen, was du gesagt hast: Es ist so entspannend, vor der Arbeit einfach in der Natur zu sein, oder auch rauszuschauen, Natur zu sehen, und ich habe da viel Hörbuch gehört. Das ist richtig gute Zeit. Auch da muss man aber sagen, haben wir noch Verbesserungspotenzial. Wir haben bis heute keine Dusche hier im Büro, was es natürlich auch ein bisschen schwierig macht. Du hast immer gut gerochen, weil du hast es gemacht. Stunde fahr, ich bin hier im Fitnessstudio, neben der Agentur, neben dem dc-Office, und dann konnte ich da entspannt duschen. Das war sehr gut. Ich glaube, die haben mich im Sommer eigentlich nur zum Duschen gesehen. Ja, aber ist doch cool. Also, das heißt, aber wir haben auch noch ein bisschen was für die Roadmap der nächsten Jahre für unser Nachhaltigkeitskonzept. Wir brauchen noch eine bessere Lösung vom Bahnhof in die Firma und die Möglichkeit für die, die eine längere Strecke mit dem Bike fahren. Ja, so 10 Minuten E-Bike, da braucht man vielleicht noch keine Dusche, aber eine Stunde Rennrad von Bayreuth, da macht so eine Dusche im Office schon, schon auch Sinn. Aber schon mal wieder gute Ideen. Definitiv, ja. Also, ich meine, aber es gibt auch viele bei uns, die so Business-Fahrten machen, also wenn man jetzt beispielsweise zum Kunden fährt oder genau. Wie würde man das machen? Kannst du uns da noch einen kurzen Einblick geben? Na ja, also wenn wir einen Termin hätten, dann kann man ja zum Teamlead gehen, und ja, die Teamleads haben ja dann so einen Account bei der Bahn, wo dann eben, wo sie dann eben die Karten darüber kaufen können, und ja, dann ab geht die Post, ne? Ja, voll. Also, das ist ganz schön. Ja, wenn alle Fahrten durch das Portal gebucht werden, sieht man eben auch in der Übersicht für die ganze Company. Dann das ist wie so ein Gruppenaccount. Auch der von der Bedienung noch optimierungsfähig. Ja, also die Bahn, wir machen auch digitale Portale, darf gerne mal anrufen. Ja, allein der Login ist man immer schon herausfordernd, wenn man sich einmal vertippt, ist man gleich wieder drei Tage ausgesperrt. Also, das ist nicht das beste Portal, was es gibt, aber man hat da eine schöne Übersicht am Jahresende, wie viele Fahrten hat man denn, und wie viel CO2 eingespart. Was hatten wir also letztes Jahr? Wir sind jetzt in 23, also 22. Genau, für 22 hab ich mir das mal angeschaut. Da waren so über 60 Fahrten, definitiv noch, noch Puffer nach oben. Ja, natürlich, private Fahrten von Lukas, die sind, Lukas' Fahrten sind nicht eingezählt. Das sind jetzt nur Fahrten, die wir quasi zu Kundenterminen gemacht haben. Genau. Also, kann man schon mal Tipp geben: Auf jeden Fall so dieses Bahnportal nutzen als Firma. Eine Dusche anbieten, den Weg vom Bahnhof anbieten, ja, damit man da wirklich gute Voraussetzungen schafft. Was wir ja auch schon für einen Vertriebler realisiert haben und in Zukunft auch so als Alternative. Das ist was, mit dem wir uns für die nächsten Jahre beschäftigen. Tatsächlich noch eine Alternative dann auch zum Firmenwagen. Ja, weil wir laden jetzt gleich mal ein Vorstand hier ein, der einen Firmenwagen hat, aber da wollen wir in Zukunft dann eben auch als Alternative so eine Bahncard 100 anbieten. Ja, dass man wirklich sagt, man hat auch immer eine attraktive Wahl neben dem Firmenwagen. Kann man sich alternativ für eine Bahncard 100 entscheiden, mit der man dann komplett kostenlos überall Bahn fahren kann, auch ICE und Co. Ja, was ja hoffentlich auch eine attraktive Alternative ist, noch attraktiver natürlich in größeren Städten. Ne, in Kulmbach hat man halt trotzdem immer noch diese Bussituation. Hier fährt kein ICE durch, ne. Ja, als wir zum Beispiel zum Leitungstreffen gefahren sind, ne. Absolut. Einmal im Jahr fahren wir mit allen Führungskräften, sind über 20, in so ein Strategiemeeting. Drei, vier Tage besprechen die Zukunftsvision, die Strategie fürs nächste Jahr, PL-Ziele, und im letzten Jahr habe ich das organisiert. Mein Vorstandskollege Jörg, den ich jetzt gleich mal zu uns hole, und wir haben natürlich nachhaltig, wie wir sind, überlegt: Cool, lass uns mit der Bahn fahren. War Salzburg. Und es kam, wie es kommen musste. Ja, unser erster Anschlusszug nach einer halben Stunde hatte schon Verspätung, wir haben den Anschluss verpasst in Nürnberg. Gesagt, wir sind auf der ganzen Fahrt mit keinem geplanten, mit keiner geplanten Sitzplatzreservierung angekommen. Und ja, ich glaube, so mit ein, zwei Stunden Verspätung waren wir dann irgendwann schon in Salzburg. Aber wir wollten ja den Leuten eigentlich zeigen: 'Schaut mal, wie entspannt das Bahnreisen, wie toll das funktioniert.' Und das ist so ein bisschen nach hinten losgegangen, weil bei allen dieses Chaos da war. Sie wurden von Bahnsteig zu Bahnsteig geschickt, um irgendwie noch gerade den nächsten Zug zu erreichen, weil der erste schon verpasst wurde. Wir können ja einfach mit Jörg selber darüber sprechen. Vielen Dank, Lukas, dass du dabei warst. Ja, danke, dass ich dabei sein konnte. Ja, bleib dran, wir hoffen, du fährst weiter mit der Bahn, mit dem Zug, und wir versuchen noch, die Voraussetzungen ein bisschen zu verbessern. Auf jeden Fall. Und jetzt dürfen wir Jörg zu uns bitten. Danke, danke, Lukas. Hi, Jörg! Hi! Hi, Jörg. Wir haben dich gerade schon ein bisschen angeteast. Du bist Vorstand hier bei dc. Erzähl, was machst du so, welchen Bereich leitest du? Ja, seit diesem Jahr, ganz, ganz frisch, den Bereich Customer Success, den ich leiten darf bei dc. Genau, also wir sind da zuständig für die Kundenbetreuung und sind da mit vier Teams, denke ich, ganz gut aufgestellt. Cool. Gerade schon von unserem Abenteuer in Salzburg, Teamlead-Reise gesprochen. Ja, die haben wir zusammen organisiert. Da hattest du ja auch schon Berührung mit der Bahn. Fährst du sonst immer mal Bahn, oder seltener? Tatsächlich war ich vorher zwei oder sogar dreimal auch mit der Bahn in Salzburg und hatte da sehr gute Erfahrungen. Zum Kundentermin war das? Kundentermin, genau. Und das habe ich auch gesagt zu unserem Lenkungsmeeting: 'Hey, eine gute Alternative.' Aber na ja, die Bahn wollte es so nicht haben am Tag unseres Lenkungsmeetings. Ja. Also, du nutzt auch hin und wieder, zu Kunden zu fahren, mit der Bahn. Ist auch cool. Wirklich, ganz schön, den Laptop aufklappen, ja, schon mal arbeiten. Das geht ja mit dem Auto noch nicht. Ja, da muss man ja, zumindest auch wenn das schon für Selbstfahrmodus eingebaut ist, muss man doch immer noch mal aufmerksam sein, am Steuer liegen. Also, natürlich machen wir das auch. Ja, also nicht, dass jetzt jemand zuhört. Wir, bei Fahrt, funktioniert ganz gut, parallel zu arbeiten. Ja, ja. Wir hatten alle schon mal Punkteprobleme hier in dieser Firma. Also, natürlich sind wir immer voll auf den Verkehr aufmerksam, aber nicht weniger mit dem Verbrenner. Jörg, wir haben uns ja vor zwei Jahren entschieden, eigentlich alle Neufahrzeuge nur noch als E-Fahrzeuge anzuschaffen. Noch nicht alle haben ein E-Fahrzeug, ne? Wir haben auch ein Pool, noch Dieselfahrzeuge, wir haben noch Hybridfahrzeuge, aber alle, die jetzt in den letzten zwei Jahren ein neues Fahrzeug bekommen haben, haben wir bei uns jetzt auf der Head-Ebene. Gibt's das im Vertrieb, gibt's schon Firmenwagen und vielleicht wird's in Zukunft noch mehr geben, und wenn, dann auf jeden Fall nur E-Fahrzeuge. Hast du dich gefreut, dass du auf E wechseln durftest? Wie ist es gelaufen, erzähl! Ja, ich habe ja seit Februar dieses Jahres '23 ein E-Fahrzeug und, ja, bisher muss ich sagen, bin ich sehr zufrieden damit. Also, erzähl, was hast du für ein Fahrzeug? Ich habe einen Tesla Model Y und man hört ja immer mal wieder so die ersten Kritikpunkte, ne? Die Reichweite und wie läuft das eigentlich mit dem Aufladen des Fahrzeuges? Und das ist doch eine Herausforderung. Und also in Wirklichkeit, jetzt trotzdem, ja schon einige Monate, 10 Monate, wo ich den Tesla habe, muss ich sagen, gibt es einfach gar keine Probleme. Ja, also, vom Ladenetz, ich hatte noch nie das Problem, dass ich jetzt irgendwo keine Ladesäule gefunden habe oder dann ewig warten musste, bis ich laden konnte. Also, absolut entspannt, muss ich sagen. Der plant ja selber die Route für dich und findet die passende Ladestation. Genau, das ist das Coole, ja, dass wenn ich jetzt sage, ich fahre zum Kundentermin nach Hamburg oder wohin auch immer, ja, dann gebe ich meine Route ein und das Auto berechnet dann eben, was am besten auch auf der Strecke unterwegs passt an ja, Auflademöglichkeiten. Und, ja, da brauche ich mir gar keine Gedanken machen, brauche mir da selbst irgendwas planen im Vorfeld, sondern es wird einfach berechnet. Weiß das Auto ungefähr, wie schnell, also, was du für für ein Verbrauch sonst hast, wie schnell du fährst, und was? Genau, das berechnet natürlich mit ein und wenn sich das zwischendurch ändert, ja, aufgrund der Verkehrslage oder meines Fahrverhaltens, würde das eben auch neu berechnen. Ja, dass ich dann eben früher oder später dann auflade. Ja, okay, und auch da ist das Netzwerk ja sehr gut ausgebaut, muss man sagen, ne? Also, was er da automatisch berechnet, sind ja die Ladesäulen, die von Tesla selbst gestellt werden, die Supercharger. Und da ist es zum Aufladen her am entspanntesten sogar. Ja, weil da brauchst du keine Karte oder irgendwas anderes, sondern du fährst daran, steckst den Anschluss rein, und ja, der Anschluss erkennt, welches Fahrzeug und, ja, dann lädt das Auto. Und wir haben so eine Ladekarte, mit der man eigentlich an allen Säulen, ich habe ja auch schon E-Fahrzeuge, wo ich wirklich sagen muss, es gab jetzt noch keine Säule, die diese Karte nicht unterstützt hat. Ja, sowas sollte man sich auf jeden Fall holen, sonst braucht man 100 Apps oder muss damit Kreditkarte zahlen, was viel teurer ist. Also, macht für die Firma die Abrechnung einfacher. Jeder, der also überhaupt ein Fahrzeug hat, hat entsprechende Lade- oder Tankkarte bei uns, dass das so zentral abgerechnet wird. Beim Tesla gibt's zusätzlich ja die Abrechnung, du musst da nur einstecken, und dann weiß das Auto ja schon, dass es übers Konto geht. Ich glaub, das funktioniert ganz gut. Wenn du jetzt die Fahrt nach Hamburg vorstellst, wie oft wirst du da laden müssen, wie lange bist du dann an der Raststätte, was machst du da in der Zeit? Also, Hamburg war ich zweimal bisher, denke ich. Ja, also, du fährst ja auch wirklich öfter zum Kunden, ne? Also, absolut. Und dann, also, ne, wenn ich vollgeladen losfahre nach Hamburg, dann lade ich auf dem Weg zweimal, ja, und, na, ich sag mal so, ca. 30 bis 40 Minuten, ja, dass ich dann eben lade. Zeit habe, und also, das ist ja ganz entspannend, ja, wenn man sich überlegt, die Strecke nach Hamburg, ja, trotzdem hier von Kulmbach aus, was sind das, 600 km? 600 km sind es auf jeden Fall. Und also ist natürlich auch immer vom Fahrverhalten abhängig, ja, wie oft du lädst und wie lange du lädst. Aber wenn man sich überlegt, um die 600 km, und du hältst dann zwischendurch zweimal an zum Laden, es kann ja auch nicht schaden, ja, zwischendurch mal so eine kurze Pause zu machen. Man kommt dann auch viel entspannter an beim Kunden, als, ja, wenn du da durchfährst, ja, und gar keine Pause machst. Gut, das klingt jetzt alles super positiv. Es muss ja auch irgendwelche negativen Aspekte geben. Also, ich bin früher z. B. sehr gerne sehr schnell gefahren, ja, wenn's denn erlaubt war, bin ich da auch mal 200 gefahren. Muss sagen, das habe ich mir schon ein bisschen abgewöhnt, jetzt so beim E-Auto, pendle ich mich da so bei 150, 145 ein, weil sonst irgendwie schon der Akku sehr, sehr schnell leer wird. Kommt man auch entspannt da an, aber es war zumindest eine Umstellung. Gibt's sonst noch irgendwas, wo du sagst, das nervt manchmal oder ist schwierig? Also, das kann ich absolut nachvollziehen, ja, das ging mir auch vorher so, dass ich da gerne der Typ war, der da schneller unterwegs war, äh, und man sich jetzt doch an so ein bisschen, ja, langsamere Geschwindigkeit gewöhnen muss. Ja, ansonsten, ich finde, manchmal in der Stadt, z. B. ist es manchmal auch schwierig, passende Säulen zu finden, ja, gerade also in München, z. B. sind die dann manchmal schon echt super belegt in bestimmten Gebieten und manchmal sind die dann auf irgendeinem Supermarkt-Parkplatz, der aber schon zugesperrt ist, ja, werden aber als aktive Säule angezeigt. Also, ich finde so im städtischen Bereich, auf der Autobahn hatte ich auch noch nie Probleme, in der Innenstadt, irgendwie, hatte ich schon mal so zwei, drei Situationen, wo ich gedacht habe, also, sowas Dummes, jetzt habe ich die dritte Säule angefahren, bis ich endlich mal laden konnte, ja, das ist schon, ist schon so, bei dir, aber auch nicht bei Superchargern, letzt, ne? Also, vielleicht macht das tatsächlich noch einen Unterschied, wenn ich Supercharger ansteuere. Wie gesagt, hatte ich bisher noch nie wirklich Probleme in Bezug auf, da ist was nicht frei, sondern weil das ja auch mit berücksichtigt wird. Wobei, da ist ja die Frage, viele gibt's ja wirklich so in der Innenstadt, so im Wohngebiet, sind ja jetzt auch seltener dann diese Tesla Supercharger, ja. Aber man kann insgesamt sagen, also bisschen Gewöhnungssache, macht aber auch irgendwie Spaß und, n, auch nette Leute kennen lernen. Ich finde immer sehr gesprächig an diesen Ladesäulen, die Leute, erzählt man ein bisschen über sein Auto und so, oder, eigentlich, irgendwie auch eine coole, coole Experience. Können wir also weitermachen, kann man nur empfehlen. An der Firma haben wir jetzt aktuell auch, ja, schon zwei Ladepunkte, ne? Dass die Kolleg:innen mit den E-Autos hier immer laden können, wird aber auch schon eng, ja. Also ich schreib dann auch dem Kollegen, hey, Mittag, bitte umstecken und so, wird, wird langsam. Wie viele E-Autos haben wir jetzt? Fünf, glaube ich, hybrid, glaube ich, ja, die drei Tesla, drei Tesla, zwei BMW, kann man, kann ich mal sagen, ne? Kein Problem, sind ja unter uns. Und ja, die laden dann immer vor der Firma. Aber manchmal muss man sich schon so ein bisschen, ein Audi haben wir jetzt sogar auch, ja. Also, stimmt, ist noch einer dazu gekommen, ne? Und dann kann man hier immer um umstecken. Unten hab, also schon mit verschiedenen Modellen Erfahrung und, eigentlich, ja, funktioniert reibungslos. Jörg, vielen Dank, dass du da warst. Alles Gute, Fahrt mit deinem, ja, vielen Dank, dass du immer eine Ladesäule findest, und natürlich, nie, möge sie immer frei sein. Jawohl, cool, danke schön. Ja, das war's schon zum Thema Mobility. Bleib noch sitzen bei uns, wir sind mit der Folge schon am Ende. Worum geht's denn nächstes Mal? In der nächsten Folge schauen wir uns so ein Stück weit das Thema im Office an, also hier im dc office, was wir alles für verschiedene Punkte eingeführt haben, was es für Snacks gibt, was wir so zum Essen noch haben, es gibt Wochenend-B, wie wir Müll trennen, da haben wir auch Kolleg:innen eingeladen. Schön, na, da freut mich. Da haben wir wieder schöne Gäste hier in der Folge. Lisa, hat Spaß gemacht. Wir sehen uns in der nächsten Folge, bis dann.