green beyond the logo - Der Nachhaltigkeitspodcast der dc AG

#12 - Tipps für den Start: go green beyond YOUR logo

dc AG Episode 12

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🌿 Wie kann ich mit dem Thema Nachhaltigkeit in meinem Unternehmen starten? Was sind erste Schritte? In der letzten Folge des Podcasts "green beyond the logo" geht es um deinen Start zum Thema Nachhaltigkeit in deinem Unternehmen. Wir lassen die letzten elf Folgen Revue passieren und fassen zusammen wie und womit du im Idealfall starten kannst. Hier gibt Nachhaltigkeitsmanager Toni dir genaue Empfehlungen und verdeutlicht wie wichtig es ist, dich so früh wie möglich auf deine nachhaltige Reise zu begeben. In kleinen Schritten kannst auch DU deinen Arbeitsalltag noch nachhaltiger gestalten - also worauf wartest du? Go green beyond YOUR logo!  🌎🌱

🚨 Greenwashing-Alarm🚨 Wir beschäftigen uns seit 5 Jahren mit Nachhaltigkeit und haben schon viele Maßnahmen umgesetzt. Wir sind aber keinesfalls am Ende unserer Reise - Weder dc, Tobi oder Lisa sind schon "perfekte" Vertreter für Nachhaltigkeit - deshalb: Good vibes only ✌️

Hosts:
Lisa Köppel ist seit 2019 bei dc und setzt sich neben ihrer Rolle als Team Lead im Online Marketing mit Herz und Seele als Chief Sustainability Officer für alle Nachhaltigkeitsthemen bei dc ein. In ihrer Freizeit lebt sie die Verbundenheit zur Natur: Egal ob Radfahren, Fotografieren oder Wandern.
Tobias Langmeyer ist Gründer und CEO der dc AG. Im Vorstand vertritt er das Thema Nachhaltigkeit. Neben Digitalisierung und E-Commerce zählen auch Theater, Sport und Vegan Food zu seiner Leidenschaft.

 Special Guest:
Toni hat Philosophy & Economics mit dem Schwerpunkt Wirtschafts- und Unternehmensethik studiert und beschäftigt sich seit Jahren mit dem Thema Nachhaltigkeitsmanagement in Unternehmen. Bei dc hatte er während seines Studiums als Werkstudent mitgewirkt und ein erstes Nachhaltigkeitskonzept entwickelt. Aktuell arbeitet er bei einem internationalen Unternehmen im Nachhaltigkeitsmanagement und beschäftigt sich mit der Frage, wie man als Unternehmen nachhaltiger handeln und wirtschaften kann. Auch privat liegt ihm die Umwelt und eine nachhaltige Lebensweise am Herzen weshalb er sich vegan ernährt, Yoga praktiziert und viel Zeit beim Sport in der Natur verbringt.

Inhalt:
00:00 Intro 
00:42 Einführung
01:42 Erste Schritte
04:25 Empfehlungen 
09:35 Der Weg ist das Ziel/ kleine Schritte
10:38 Ausblick - Sinn & Zweck hinter den Maßnahmen
11:39 Go green beyond YOUR logo
13:24 Outro

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Wird einem:e schon sehr früh klar aufgezeigt, was die wichtigen, kritischen Themen sind, worauf muss ich achten, wo muss ich zuerst anpacken? Dazu gehört z.B. das Messen des CO2-Fußabdrucks.
 Green beyond the logo - der Nachhaltigkeitspodcast der dc AG, mit Tobi und Lisa. Unser Ziel ist es euch Impulse zu geben für euer eigenes Nachhaltigkeitskonzept oder Tipps für den Start. Wir sprechen als Unternehmen über Nachhaltigkeit, ich verstehe jeden der hier gleich Green Washing Alarm wittert, ich hoffe ihr nehmt uns ab, dass wir mit Herzblut dabei sind, wenn es um das Thema Nachhaltigkeit geht. Wollen aber auf keinen Fall sagen, dass wir als Person oder Unternehmen hier irgendwie perfekt sind. Wir sind auf einer Reise und darüber wollen wir mit euch sprechen. Let's go!
Ja, was für eine geile Reise! Sind wir schon bei Folge 12 von unserem Nachhaltigkeitspodcast Greenbn angekommen? Bei mir wieder am Start: der Tobi. Hi Tobi! Hi Lisa! Und wieder mit dabei seit den Folgen 3 und 4, warst du, Toni. Hey, ihr kennt ihn schon, die Hörer:innen: Toni, unser Nachhaltigkeitsexperte, der jetzt in unserer letzten Folge als Sahnehäubchen von diesem ganzen Podcast euch noch ein paar richtig geile Tipps und Infos gibt. Was ihr beachten könnt und solltet, wenn ihr jetzt mit eurem eigenen Nachhaltigkeitskonzept in eurem Unternehmen starten möchtet. Hallo ihr beiden, vielen Dank für die Einladung! Ich freue mich, dass ich wieder dabei sein darf, sehr cool. Wir haben jetzt ganz viel gelernt in diesen Folgen. Was ist Nachhaltigkeit? Was bedeutet das überhaupt? Warum sollten Unternehmen sich damit auseinandersetzen? Uns wurden Einblicke in ihre Nachhaltigkeitskonzepte gegeben. Ihr habt ein bisschen was über unser eigenes Nachhaltigkeitskonzept hier bei dc gehört. Wenn ich jetzt hier alles gehört habe, sage ich: 'Hey, das klingt eigentlich ganz cool. Ich habe Bock drauf, ich will jetzt starten.' Was sind denn die ersten Punkte, die ich angehen sollte? Ich habe ehrlich gesagt noch nichts gemacht, außer diesen Podcast gehört. Das ist eine super spannende Frage. Also, den Podcast zu hören, denke ich, hat schon mal einen super Überblick gegeben und zeigt gleichzeitig, dass es ein sehr komplexes Thema ist, das viel Aufmerksamkeit und viele verschiedene Interessen betrifft. Deswegen ist es super wichtig, dass man ganz offen an das Thema herangeht. Nachhaltigkeit ist ja auch immer eine zweidimensionale Geschichte: Zum einen schaut man, welche Auswirkungen mein Handeln auf die Umwelt hat, und gleichzeitig gibt es Auswirkungen, die die Umwelt auf mich als Unternehmen hat.Und wenn man als Unternehmen ganz neu beginnt, denke ich, ist es super wichtig, dass man auf jeden Fall die Mitarbeiter:innen mitnimmt. Viele haben bestimmt bereits ein umfangreiches Wissen, und es ist essenziell, dass man sich zusammensetzt, brainstormt und einfach die Ideen der Mitarbeiter:innen aufnimmt. Diese sollten auf die Reise mitgenommen werden. Gleichzeitig, wenn man die Vorgaben von regulatorischer Seite betrachtet – die Gesetzesvorgaben und Richtlinien sind schon so umfassend, dass sie eine sehr gute Orientierung bieten, was die wichtigsten Stellschrauben sind. Indem man sich beispielsweise, wie ihr das auch gemacht habt, beim DNK registriert, wird einem schon sehr früh und sehr klar aufgezeigt, was die wichtigen kritischen Themen sind, worauf man achten muss und wo man zuerst anpacken sollte. Dazu gehört beispielsweise das Messen des CO2-Fußabdrucks. Also, eigentlich würde ich für mich selbst grob gliedern: Der erste Punkt, wo ich sage, 'Hey, ich habe Mitarbeiter:innen in meinem Unternehmen, die mit Nachhaltigkeit Impact haben könnten. Die haben vielleicht etwas damit zu tun und können wichtigen Input geben, die hole ich mir zusammen.' Der zweite Punkt betrifft die Regulatoren: Muss ich da vielleicht noch irgendwas zusätzlich beachten? Der dritte Punkt ist: 'Hey, wo könnte ich das Ganze auch noch verifizieren, wie beispielsweise jetzt beim DNK, um dem Ganzen mehr Gewicht zu verleihen und es handfester zu machen?' Die drei Punkte wären ein guter Start für ein solches Konzept. Es ist natürlich wichtig, dass das Thema, wenn es weiterentwickelt wird, in allen Unternehmensbereichen mitgedacht und mitorganisiert wird. Man sollte auf jeden Fall auch einen Sprecher im Unternehmen haben, der für das Thema verantwortlich ist, den Hut auf hat und der Ansprechpartner ist, sowohl für die Mitarbeiter:innen als auch für Externe. Das klingt eigentlich fast so, als ob du auch empfiehlst, jemanden aus dem Management Board, also auf Geschäftsleitungsebene, mit in diesen Workshop oder in diese Ausarbeitung auf interner Ebene zu nehmen, um den Mitarbeitenden zu zeigen, wie wichtig das Thema auch auf Geschäftsführungsebene ist. Das ist natürlich der beste Fall, ja. Wenn der Firmeninhaber oder die Unternehmensleitung sich selbst zu diesem Thema bekennt und ganz klar zeigt, dass es wichtig ist, gibt das dem Ganzen eine ganz andere Brisanz und macht es natürlich dann noch leichter, intern dafür Anerkennung zu finden. Ja, da waren gerade zwei ganz wichtige Themen dabei. Als Unternehmer kann ich es ja aus meiner Perspektive beleuchten. Ich glaube, man sollte selbst dabei sein, sonst kann es gar nicht den notwendigen Impact haben. Du hast auch gesagt, man sollte einen Sprecher definieren, der Sache ein Gesicht geben. Das kann man bei jeder Aufgabe nur empfehlen, und man kann auch klein starten. Wir haben mit dir als Werkstudent:in begonnen, den Bereich aufzubauen, aber es gab jemanden im Unternehmen, der alles schon einmal zusammengesammelt hat, und dann haben wir das Thema Lisa übergeben. Man hat einfach gemerkt, dass sie auch persönlich dafür brennt und jetzt bei uns dafür zuständig ist, alle Maßnahmen im Jahr durchzuführen, sich mit dem Team gemeinsam neue Maßnahmen zu überlegen, aber auch das Thema regelmäßig zu reporten. Dieses Dranbleiben ist so wichtig. Wir haben als Maßnahme, dass wir regelmäßig das Team über unsere Maßnahmen informieren und den gesamten Nachhaltigkeitsbereich das Konzept immer wieder ganz neu vorstellen. Denn jetzt beschäftigen wir, du und Lisa, uns ja doch häufiger damit, weil wir dann eben auch die neuen Maßnahmen planen. Aber wir müssen uns auch immer vorstellen, hey, im letzten Jahr haben irgendwie 20 neue Kolleg:innen bei uns angefangen, die kennen das Konzept jetzt noch gar nicht. Wir müssen also immer wieder bei Null anfangen, auch zu all den Themen, die wir auch im Podcast gesprochen haben: Warum Nachhaltigkeit? Was ist es? Was tun andere Unternehmen? Was tun wir? Man kann es quasi gar nicht oft genug auch wiederholen, denn auch Kolleg:innen, die sich vielleicht sonst nicht so viel damit beschäftigen, die müssen mindestens einmal im Jahr die ganze Story wieder hören. Wie hat sich das entwickelt? An was denken wir da alles? Was haben wir in den letzten Jahren getan? Was werden wir in den nächsten Jahren tun, damit eben auch wirklich alle mitziehen und sagen können, wenn sie am Stammtisch gefragt werden: 'Hey, was tut euer Unternehmen im Bereich Nachhaltigkeit?' dass sie zumindest so die Key Facts, die wir hier tun, auch zusammenfassen können. Ich glaube, das ist ganz wichtig. Also, den Chief Sustainability Officer zu haben, wie bei uns die Lisa, regelmäßig im Team darüber sprechen. Wir machen das immer bei unseren Jour fixes, regelmäßig im Jahr, einfach dieses Thema auch auf die Bühne bringen. Und ansonsten, wie für alle großen Projekte, weil ich meine, so ein Thema kann auch Angst machen. Wenn man sagt, man ist da jetzt noch bei Null, dann sieht man ja erstmal einen Riesenberg: gesetzliche Anforderungen, ich muss mich bei irgendeinem Konzept anmelden, ich muss für die nächsten drei Jahre vielleicht irgendwelche Maßnahmen erfinden. Also, es klingt ja erstmal nach 100 Aufgaben und Wochen und Monaten Arbeit, und jedes Unternehmen wird für sich ja erstmal ein großes Tagesgeschäft haben, Kunden zufriedenstellen wollen. Ja, man hat immer genug Baustellen neben der Nachhaltigkeit. Die wenigsten Unternehmen können sich nur mit Nachhaltigkeit beschäftigen, das sind dann schon die NGOs und Co. Das bedeutet, man muss es einfach aufsplitten, ja, in viele kleine Schritte, und dann hat man schon ganz viel geschafft, wenn man jedes Jahr drei kleine Dinge tut, wie wir uns ja auch so jedes Jahr drei bis vier neue Themen vorgenommen haben, von denen PA schon berichtet hat. Wir machen das Ganze jetzt 5 Jahre, dann kommt da doch eine ganze Menge zusammen, und es hat am Anfang wie ein riesiger Berg gewirkt. So nach 5 Jahren haben wir uns ja jetzt auch entschieden, zum ersten Mal so ein bisschen darüber zu sprechen über unser Nachhaltigkeitskonzept, weil wir gesagt haben: Okay, mit kleinen Schritten jedes Jahr hat man nach einigen Jahren trotzdem die ganze Klaviatur an Themen zusammen und ein gutes Gefühl, hat so wirklichen Drive drin. Lieber regelmäßig kleine Dinge jedes Jahr einführen, regelmäßig darüber sprechen, als irgendwie einmal eine riesige Aktion und dann verpufft es wieder im Unternehmen. Ja, das würde ich jetzt so als den Geheimtrick, mit diesem Thema überhaupt voranzukommen, nennen. Denn wir sind natürlich auch überhaupt nicht am Ende unserer Reise, und mich würde total freuen, Toni, vielleicht können wir in 5 Jahren das nächste Update zu unserem Nachhaltigkeitskonzept als Podcast festhalten, und ich hoffe dann, wirst du begeistert sein, was wir in den nächsten fünf Jahren noch an vielen Dingen ins Leben rufen oder neu zu unserem Nachhaltigkeitskonzept dazu bringen. Denn das kann ja jetzt nur den Zwischenstand sein. Es ist eine Reise, wo wir noch lange nicht am Ende sind. Wir haben es auch immer wieder gesagt, ja, wir wollen ja auf keinen Fall sagen, also Leute, schaut her, dc ist da jetzt perfekt aufgestellt, sondern wir machen jetzt seit 5 Jahren kleine Schritte in die richtige Richtung, hoffe ich, und haben aber noch ganz viel vor uns. Und deswegen freue ich mich auch immer, gemeinsam im Austausch mit dir, Toni, und natürlich Lisa, vor allem mit dir im täglichen Doing, unser Nachhaltigkeitskonzept noch weiterzuentwickeln. Ich denke, Toni, da hast du schon einen super wichtigen Punkt genannt: Wenn man am Anfang der Reise ist, wird nicht erwartet, dass man schon perfekt ist. Wichtig ist aber, diesen Start zu machen und den ersten Schritt zu gehen. Gerade als kleinere Unternehmen, wenn man da einfach jetzt noch mehr Spielraum hat und mehr Zeit, sich in diesem Thema zu bewegen als große Unternehmen, die von der regulatorischen Seite schon zu vielen Maßnahmen und Berichtsanforderungen gezwungen werden, diesen Raum einfach auch zu nutzen. Und diese Entwicklung oder diese Reise im Tempo zu machen, das für das eigene Unternehmen gut passt.

Im besten Fall, wie auch schon gezeigt, wird ein Mitarbeiter nicht nur mindestens einmal im Jahr durch die Präsentation geführt, sondern durch die ganzen Aktionen, die ihr auch im Unternehmen schon habt, einfach in dieses Thema involviert. So wird, selbst wenn man nicht im täglichen Leben damit konfrontiert ist, das Thema durch regelmäßige Aktionen Teil der Unternehmenskultur und des Unternehmensalltags. Ich hoffe, wir konnten dann auch in den ein oder anderen Folgen zeigen, dass es auch Spaß macht. Mir hat es auf jeden Fall großen Spaß gemacht, mit euch, mit dir in drei Folgen, mit dir, Lisa, in allen Folgen zusammen über das Thema Nachhaltigkeit zu sprechen. Ich glaube, damit setzen wir uns ja auch noch mal weiteren Druck aus, ja, dass wir jetzt nicht nachlassen, sondern noch mehr tun in Zukunft für unser Nachhaltigkeitskonzept. Denn auch das ist ein einfacher Trick: Wenn wir uns hier, auch wenn es nur ein kleiner Podcast ist, auf eine Bühne begeben und sagen, ‚Hey, wir beschäftigen uns mit Nachhaltigkeit‘, dann setzt uns das zumindest unter den Druck. Ich bin schon mal auf die Kommentarspalten gespannt, da wird ja bestimmt auch das eine oder andere kritische dabei sein, um Gottes Willen, ihr macht doch noch das und das, und Greenwashing und Co. Das ist ja auch berechtigt, das war uns klar, als wir damit gestartet sind, und setzt uns aber auch für die nächsten Jahre ein bisschen in die Pflicht zu sagen: Wir machen da weiter, wir bleiben dran, wir werden jetzt nicht aufhören, nachdem wir hier 12 Folgen zum Thema unseres bisherigen Stands zum Nachhaltigkeitskonzept gedreht haben. Wir werden ganz bestimmt nicht aufhören, uns mit dem Thema zu beschäftigen und noch viel, viel mehr tun in den nächsten Jahren.

Lisa, ich freue mich drauf, und das ist glaube ich super wichtig, dass man nicht sagt: ‚Ich habe Angst vor dieser Komplexität des Themas, deswegen warte ich lieber, bis ich irgendwas machen muss‘, sondern dass man genau diesen ersten Schuss macht und dann vielleicht lieber sagt: ‚Ich weiß, ich bin da noch nicht perfekt, aber ich schaue, wie ich das weiterhin lösen kann oder diese Herausforderung annehmen kann.‘ Und dann, wie du schon schön gesagt hast, Toni, entwickelt sich das dann im besten Fall mit zunehmender Zeit immer weiter und man kommt immer weiter voran, ja, und einen Konflikt auch mal nicht scheut, denn man kann das Thema gar nicht angehen, ohne auch mal irgendwo anzuecken. Absolut, ja. Es gab ja sogar schon Mitarbeiterpetitionen aus Bestandteilen unseres Nachhaltigkeitskonzepts, Lisa, wenn du dich noch erinnerst. Was ist passiert, als wir unseren Kühlschrank nur noch mit ökologischen Getränken aufgefüllt haben? Es gab eine Umfrage zu Bier in unserem monatlichen Schaukasten, wo Mitarbeitende gesagt haben, wir möchten wieder anderes Bier im Kühlschrank haben, also wir dürfen jetzt keine Marken nennen, ja, aber es gab dann wirklich einen Mini-Shitstorm im Mitarbeiterkreis, weil wir quasi ein ökologisches Bier gegen das Lieblingsbier der Mitarbeiter ausgetauscht haben. Also, sowas muss man natürlich dann auch mal aushalten, ja, und natürlich gibt's noch viel ernstere Themen als diese kleine Anekdote, aber klar, also mit dem Thema wird man natürlich auch ein bisschen mal eine Meinung provozieren oder auch zum Gespräch anregen, und da muss man natürlich dann auch bereit sein. Aber ich glaube, bis jetzt wird's in der Summe immer als positiv empfunden, und wir hatten auch Bewerber schon bei uns im Unternehmen, ja, kann man auch noch mal sagen, die im Bewerbungsgespräch gesagt haben: ‚Hey, cool, ich habe gesehen, ihr macht da coole Sachen, da fühle ich mich wohl. Das ist ein Grund, warum ich mich jetzt bei euch beworben habe.‘ Und ich meine, wenn man das dann als Unternehmen hört, dann gibt's ja überhaupt keinen Grund mehr, sich nicht mit dem Thema Nachhaltigkeit zu beschäftigen. Definitiv, ja. Schön, cool, hat Spaß gemacht, Lisa, bestimmt Update in Jahren nachreichen, oder ganz genau. Ich freue mich auf alle Fälle schon drauf und vielen Dank, geil, Toni, cool, dass du dabei warst. Ich freue mich aufs nächste Mal, danke auch für die Einladung, schön, dass das Thema bei euch so weiter Fahrt aufnimmt, und ich bin super gespannt, dann zum späteren Zeitpunkt zu sehen, wo ihr dann da steht. Wir sehen uns auf der Reise!